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November 2014

FRIESOYTHER BLICKT HINTER

DIE KULISSEN DES

EUROPAPARLAMENTS

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STRASSBURG/FRISOYTHE. Es war ein langer Tag für Marc Christian Bunger: Im Rahmen eines Kurzpraktikums hat der aus Kamperfehn stammende Auszubildende den Europaabgeordneten Arne Gericke (Familien-Partei) bei seiner Arbeit im Straßburger Europaparlament begleitet und über die Schulter geblickt.

"Beeindruckt und geschafft", so erzählt der 21jährige, war er nach diesem "Rollentausch": 15 Stunden lang Sitzungen, Gespräche, Abstimmungen, Reden, Besuchergruppen und Verhandlungen - "ich hätte mir nicht gedacht, dass die Arbeit eines Europaabgeordneten so vielfältig ist".

 

 

links: Marc Christian Bunger, Landesvorsitzender im LV NDS und

rechts: Arne Gericke, Europaabgeordneter

"Beeindruckt und geschafft", so erzählt der 21jährige, war er nach diesem "Rollentausch": 15 Stunden lang Sitzungen, Gespräche, Abstimmungen, Reden, Besuchergruppen und Verhandlungen - "ich hätte mir nicht gedacht, dass die Arbeit eines Europaabgeordneten so vielfältig ist".

 

Begonnen habe der Tag mit einer Verhandlungsrunde zum ganz speziellen Thema "Arbeitsrecht für Seefahrer". Zaungast Bunger ist beeindruckt: "Spannend, wie ein frisch gebackener Europaabgeordneter wie Arne Gericke es schafft, sich in nur wenigen Monaten in so spezielle Themen einzuarbeiten". Die Spannbreite sei dabei enorm: "Wir sind an nur einem Tag thematisch von den Arbeitszeiten auf Fischerbooten über die Rolle der Demographie im Arbeitsmarkt und Menschenrechtsfragen in Azerbaijan zu den Kinderrechten weltweit gesprungen. Da brummt einem richtig der Kopf", so der junge Frisoythener.

 

Eine Herausforderung, so der junge fußballer, sei der Beruf des Europaabgeordneten aber nicht nur geistig, sondern auch in sportlicher Hinsicht: "das Europaparlament in Straßburg gleicht einer Kleinstadt. Von einem Ende des Gebäudes zum nächsten sind es locker und leicht 10 bis 15 Minuten - und die nimmt man nicht selten im Sprint", so Bunger. Kaum Pausen gebe es zwischen den Sitzungen. Absprachen Gerickes mit seinen drei Mitarbeitern liefen "zwischen Tür und Angel oder während der Sitzungen".

 

Dass sich der Einsatz lohnt, erfährt Bunge beim gemeinsamen Abendessen mit seinem Europaabgeordneten in der Cafeteria des Europaparlaments: "Wer meint, Arne Gericke sei ein Einzelkämpfer, der irrt. Ich glaube, er hat schnell begriffen, dass seine Chance in der Teamarbeit liegt", berichtet er nach dem Rollentausch. Gesetzgeberisch sei der Europaabgeordnete auch "stark eingestiegen: Er betreut aktuell sieben Gesetzgebungsprozesse aus vielerlei Bereichen federführend für seine Fraktion. Das ist mehr, als so manch anderer Abgeordneter in fünf Jahren macht." Familie sei und bleibe aber ein Schwerpunkt in Gerickes Arbeit: "Sein Ziel ist die grundsätzliche Familienfreundlichkeit der EU-Politik - und ein Abbau der EU-Bürokratie, die Familien belastet."

 

Es ist kurz nach halb 11 abends, als Bunger und Gericke "Feierabend" machen. Mit Blasen an den Füßen verabschiedet sich der Frisoythener in sein Hotel - und Gericke ins Büro: "Nur noch schnell einen Anruf erledigen - für die Abstimmung morgen..."

 

Foto: "Rollentausch" im Europaparlament: Einen Tag lang hat der Frisoythener Marc Christian Bunger den Europaabgeordneten Arne Gericke in Straßburg begleitet.

Mai 2012

 

 

Landtagswahl 2013

DIREKTKANDIDAT KOMMT AUS FRIESOYTHE

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Friesoythe. Er war auf der Suche nach seiner politischen Heimat. Bei den hier etablierten Volksparteien fand er sie nicht, darum nutzte er das Internet für seine überregionale Recherche: „Ich wollte meine politischen Schwerpunkte einfach anders setzen“, erklärt Andre Schäfer aus Friesoythe. Der gebürtige Altenoyther und verheiratete Vater eines fünf Monate alten Sohnes stieß auf die Familienpartei: „Dort konnte ich mich wiederfinden, das hat mir inhaltlich gut gefallen“, berichtet der 30-Jährige, der die Partei jetzt auch in Friesoythe gründen möchte.

 

Inzwischen ist der Heilpädagoge, der in der Werkstatt für behinderte Menschen in Nordenham beruflich tätig ist, Landesvorsitzender seiner Partei in Niedersachsen geworden. Er möchte den Focus seiner politischen Arbeit aber auf die kommunale Ebene richten, „wobei natürlich die Landtags- und Bundespolitik sicher spannend sind“.

 

Ein großer Wunsch sei es, in 2016 in den Friesoyther Stadtrat gewählt zu werden, doch er werde sich bereits für die kommende Landtagswahl als Direktkandidat aufstellen lassen. „Familienpolitik spielt bei den großen Parteien aus meiner Sicht eine immer noch zu geringe Rolle“, betont Andre Schäfer. Solange Familien mit Kindern „schlechter durch den Tag kommen“ als Single-Haushalte, gebe es eine Schieflage, die nicht in Ordnung sei. „Kinder zu bekommen, ist wenig lukrativ, darum gibt es insgesamt gesehen auch so wenige“, erklärt der Familienvater.

 

Foto und Text Julius Höffmann, Pressemitteilung Münsterländische Tageszeitung vom 05.05.2012